Chinakohl in der Steiermark
Etwa 300 ha Chinakohl werden in der Steiermark kultiviert und die Steiermark ist somit der große Produzent in Österreich, wobei auch eine große Menge an Chinakohl nach Deutschland und Skandinavien exportiert wird. Das Kerngebiet des steirischen Chinakohlanbaus liegt in den Bezirken Weiz und Feldbach. (Übersichtskarte)
Gesundheitlicher Wert
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Chinakohl ist ein mildes und leicht verdauliches Kohlgemüse. Seine geschmacksbestimmenden Senföle und die Ballaststoffe fördern die Verdauung und entgiften den Darm. Ein besonders hoher Vitamin C Gehalt, etwas Vitamin B, Natrium, Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen, Phosphor, sekundäre Pflanzenstoffe und nur 13 16 Kalorien je 100 g zeichnen den Chinakohl aus.
Die besondere ernährungsphysiologische Bedeutung des Chinakohls liegt aber in seinen hochwertigen Aminosäuren: Das Blatt-Eiweiß macht gut 2 % aus. Chinakohl kann somit Vegetariern als wichtiger Eiweißlieferant dienen. Besonders wertvoll ist sein vergleichsweise hoher Gehalt an Folsäure, der die Blutgefäße gesund hält und unentbehrlich für die Zellbildung und -teilung ist. Da Chinakohl auch aus dem Lager erhältlich ist, ist er besonders in den Wintermonaten eine sehr wertvolle Stärkung. |
Saison in der Steiermark

Beim Einkaufen
Frisches, knackiges, grünes Aussehen, frischer Anschnitt und geschlossene Köpfe sind wesentliche Qualitätsmerkmale bei Chinakohl. Eine hellgrüne bis gelbe Farbe der Blätter ist normal. Eine helle Schnittstelle am Grund des Kopfes weist auf Frische hin. Dunkle Bruchstellen können ein Zeichen zu langer Lagerung sein.
Lagerung
Wenn der Kopf für eine Mahlzeit zu groß ist, blättert man einfach so viel ab, wie gerade gebraucht wird. Wickelt man Chinakohl dann in Papier oder Folie ein, um ihn vor Feuchtigkeitsverlust zu schützen, ist er im Gemüsefach des Kühlschrankes bis zu zwei Wochen haltbar.
In der Küche
Weil er keinen starken Eigengeschmack hat, kann man Chinakohl sehr gut mit anderem Gemüse kombinieren. Der Phantasie in der Küche sind somit keine Grenzen gesetzt.
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