Grazer Krauthäuptel- Der „Aristokrat“ unter den Salaten

Der Grazer Krauthäuptel wurde 2008 in die Reihe der Genussregionsprodukte aufgenommen. Mehr zum Grazer Krauthäuptel können Sie der Genuss-Region Homepage entnehmen.
Der Genussregionsverein Grazer Krauthäuptel kümmert sich um die Belange Grazer Krauthäuptel Produzent/innen. In einem Infoblatt erfahren sie mehr. Formulare finden Sie im Login-Bereich.
|
Steirischer Salatgenuss
Das Klima in den südlicheren Bezirken der Steiermark ist hervorragend für die Kultivierung von Salat geeignet. Und der Star unter diesen Salaten ist dabei sicher der Grazer Krauthäuptel. Wie schon der Name verrät, findet man ihn verstärkt in der Region um Graz. Jedoch viele der Salatproduzenten in der Süd- und Oststeiermark weisen ebenfalls verstärkt diese Salatspezialität in ihrem Sortiment auf. (Übersichtskarte)
Die Steirer wissen, was einen knackigen Salat ausmacht, daher können die „Gustierer“ auf den steirischen Bauernmärkten den Saisonbeginn des Grazer Krauthäuptels kaum erwarten. Der erste „Grazer“ wie ihn die Verehrer liebevoll nennen, kommt bereits im März auf den Markt (anfangs aus geschütztem Anbau, später aus dem Freilandanbau). Die Saison dauert also von März bis November.
Beliebt ist der Grazer Krauthäuptel vor allem durch seinen zart - knackigen, leicht süßlichen, bitterfreien Geschmack. Seine äußeren Blätter haben ein schmales, dunkelrotes bis violett gefärbtes Randerl, sein ausgeprägter Salatkopf schillert ebenfalls meist leicht dunkelrot bis violett.
|
Er ist ein echter Ursteirer - der Grazer Krauthäuptel. Zum ersten Mal ist der Grazer Krauthäuptel um die Jahrhundertwende in der damaligen Untersteiermark als Laibacher Eissalat wegen seines großen, festen Kopfes, seiner krausen Blätter und seines bitterfreien Geschmacks aufgefallen. Grazer Gärtner brachten ihn noch während des ersten Weltkrieges in die Landeshauptstadt und züchteten den zart-knackigen, leicht süßlichen Grazer Krauthäuptel.
Wertvolles Köpfchen – Gesundheitlicher Wert
Der populärste Blattsalat in der Steiermark ist nicht nur ein wahrer kulinarischer Genuss, sondern hat auch ganz schön was im Köpfchen: reichlich Vitamin B1, B2, B6, Ballaststoffe, Kalium, Calcium, Mangan, Eisen, Kupfer, Zink, Phosphor und Carotin stehen dabei auf der Liste. Beachtenswert ist auch der Gehalt an Folsäure, deren Aufnahme generell viel zu kurz kommt. Wichtig zu wissen ist außerdem, dass der Vitamin C-Reichtum im Salat von außen nach innen hin abnimmt. Deshalb sollten sich in der Salatschüssel nicht nur die zarten inneren Herzblätter, sondern auch die äußeren wieder finden. Auf Grund der weichen Blätter und der leichten Verdaulichkeit wird der Krauthäuptel auch gerne in der Diät- und Krankenkost eingesetzt.
Saison

Lagerung
Der Grazer Krauthäuptel ist recht empfindlich und sollte deshalb nicht sehr lange gelagert werden. Am besten hält er sich im Kühlschrank. Allerdings sollte er dabei von Äpfeln oder Tomaten fern gehalten werden, da diese ein Reifegas abgeben und so das Welken des Salates beschleunigen.
Die Kunst der Zubereitung
Wichtig ist, den Grazer Krauthäuptel nicht zu lange und nur mit wenig Wasser zu waschen, damit er frisch und knackig bleibt und somit die Vitamine und Mineralstoffe erhalten bleiben. Den Grazer daher erst kurz vor dem Essen zubereiten. Je nach Geschmack kann man den Salat mit frischen Kräutern kombinieren: Schnittlauch, Petersilie, Kresse, Basilikum, Kerbel, Dille u.v.a.! Am besten schmeckt er mit frischen Radieschen und dem original steirischen Kürbiskernöl.
Grazer Krauthäuptel aus Sicht der Kinder
Bild 1
Bild 2
Bild 3
Bild 4
Bild 5
Bild 6
Bild 7
|