
Steirische Sommer-Paradeiser wachsen während der Frühjahrs- und Sommermonate in bäuerlichen Betrieben – überwiegend in Folienhäuser direkt in der Erde. Weil nur in der warmen Jahreszeit produziert wird, ist keine energieaufwändige Belichtung erforderlich. Auch beheizt werden die Tunnel im Normalfall nicht. Tröpfchenbewässerung sorgt für einen sparsamen Umgang mit Wasser, Nützlinge schützen vor Pflanzenkrankheiten. Steirische Sommer-Paradeiser werden also sehr ressourcenschonend produziert. „Das Ergebnis sind intensive, fruchtige Aromen und viele wertvolle Inhaltsstoffe, wie sie nur sonnengereifte Sommer-Paradeiser entwickeln“, sagt Fritz Rauer, Obmann der steirischen Gemüsebauern. Einer dieser wertvollen Inhaltsstoffe ist Lycopin, ein antioxidativ wirkender Pflanzenstoff, der vom Körper besonders gut aufgenommen wird, wenn Paradeiser erhitzt und mit etwas Fett verzehrt werden.
Für den Lebensmittelhandel produzieren die steirischen Paradeiserbäuer:innen vorwiegend klassische runde Paradeiser sowie Rispen- und Ochsenherzsorten. Wer das Besondere sucht, wird bei den Direktvermarktern fündig: Auf Bauernmärkten und in Hofläden findet sich eine reiche Auswahl an bunten und außergewöhnlichen Paradeisersorten. Für Abwechslung ist also gesorgt und jeder findet seine Lieblingssorte: von fruchtig-süß bis frisch-säuerlich, von rot, gelb, orange, grün, gestreift bis dunkelviolett, von kirschgroß bis 1000-Gramm-schwer.
Für den Lebensmittelhandel werden vor allem klassische runde Paradeiser, Rispenparadeiser, Cherryparadeiser und Ochsenherzsorten produziert. Wer außergewöhnliche Sorten sucht, wird bei Direktvermarktern, auf Bauernmärkten oder in Hofläden fündig.
„Die Auswahl reicht von fruchtig-süßen bis frisch-säuerlichen Sorten, von rot, gelb, orange und grün über gestreifte bis dunkelviolette Früchte. Auch bei der Größe ist für jeden Geschmack etwas dabei – von kleinen Cocktailparadeisern bis zu eindrucksvollen Exemplaren mit einem Gewicht von bis zu einem Kilogramm“, erläutert Gemüsebäuerin Christa Wonisch. Und: „Jetzt ist es höchste Zeit zum Einkochen – denn mit selbstgemachtem Ketchup und Chutneys kann man steirische Sommerparadeiser auch im Winter genießen.“
Unter Rezepte finden Sie köstliche Ideen, wie Sie steirische Sommer-Paradeiser zubereiten können.
Mit aktuell über 32 Kilogramm pro Kopf und Jahr führen Paradeiser die Beliebtheitsskala der Gemüsesorten in der Steiermark klar an. Frischgepflückt im Sommer sind sie besonders gefragt: Sie enthalten viel Wasser, erfrischen an heißen Tagen und liefern wertvolle Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium und Eisen – ideal für den Flüssigkeits- und Mineralhaushalt bei Sommerhitze. Hinzu kommen wichtige Vitamine (A, B, C und E), Fruchtsäuren, sekundäre Pflanzenstoffe und sogar stimmungsaufhellendes Serotonin.