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Gemüsebäuerinnen im Fokus

Die Vereinten Nationen erklärten 2026 zum „Internationalen Jahr der Bäuerin“. Deshalb richten wir den Blick auf die steirischen Gemüsebäuerinnen – ihre Ideen, ihre Herausforderungen und ihre Leistungen. Wir zeigen, was sie bewegt und antreibt und warum ihre Arbeit für unsere Gesellschaft unverzichtbar ist.
Die Steiermark ist flächenmäßig das drittgrößte Gemüsebau-Bundesland Österreichs und zeichnet sich durch eine kleinstrukturierte, vielfach familiengeführte Landwirtschaft aus. In vielen Betrieben spielt Diversifizierung in Form von Direktvermarktung, Verarbeitung oder Urlaub am Bauernhof eine große Rolle. Frauen in der Landwirtschaft haben in den letzten Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen – nicht nur als mitarbeitende Familienangehörige, sondern zunehmend auch als rechtliche und wirtschaftliche Betriebsführerinnen – auch im Gemüsebau.

In der Steiermark liegt der Anteil weiblicher Betriebsführerinnen bei rund 39 % aller landwirtschaftlichen Betriebe. Damit liegt die Steiermark über dem österreichweiten Durchschnitt von rund 36 %. Der Gemüsebau zählt zu den landwirtschaftlichen Sparten, wo Frauen überdurchschnittlich häufig Betriebsführerinnen sind und besonders jene Bereiche prägen, die Wertschöpfung, Regionalität und Konsumentennähe verbinden. Der steigende Frauenanteil hängt auch mit Quereinsteigerinnen zusammen: In der Steiermark haben heute viele Bäuerinnen keinen landwirtschaftlichen Ursprung, bringen aber Kompetenzen aus Wirtschaft, Marketing oder Pädagogik ein.

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