Denise Janisch: "Mein besonderer Fokus liegt auf Edamame.“

Unser Betrieb ist ein familiengeführter Gemüsebaubetrieb in der Steiermark und für uns weit mehr als nur Arbeit. Der Hof ist Lebensmittelpunkt, Familienprojekt und ein Ort, an dem wir gemeinsam etwas aufbauen. Im Mittelpunkt steht die Urproduktion von frischem Gemüse – mit besonderem Fokus auf Edamame, also grüne Sojabohnen. Diese Kultur hat uns von Anfang an begeistert, weil sie in Österreich noch wenig bekannt ist und gleichzeitig großes Potenzial bietet. Vom Anbau über die Ernte bis hin zur teilweisen Weiterverarbeitung machen wir vieles selbst. Regionalität, Qualität und ehrliche Lebensmittel stehen dabei immer an erster Stelle.

„Landwirtschaft bedeutet für mich Verantwortung.“

Besonders wichtig ist mir, nachhaltig zu arbeiten und offen für Innovationen zu bleiben. Landwirtschaft bedeutet Verantwortung – gegenüber der Natur, den Menschen und den kommenden Generationen. Deshalb achten wir bewusst auf einen sorgsamen Umgang mit Ressourcen und darauf, Lebensmittel zu produzieren, hinter denen wir mit Überzeugung stehen können.

„Ein großer Rückhalt ist unsere Familie.“

Der Zusammenhalt und das gemeinsame Arbeiten geben unserem Alltag Stärke. Gleichzeitig bringt die Landwirtschaft viele Unsicherheiten mit sich. Wetterextreme wie Trockenheit, Starkregen oder Hagel können innerhalb kurzer Zeit vieles verändern. Gerade bei Edamame ist außerdem der richtige Erntezeitpunkt entscheidend und oft mit großem Druck verbunden. Deshalb bedeutet mein zweites berufliches Standbein als Diplomkrankenpflegerin für unsere Familie Stabilität und Sicherheit.

„Kein Tag ist wie der andere.“

An meinem Beruf liebe ich besonders die Arbeit mit und in der Natur. Kein Tag ist wie der andere, jede Jahreszeit bringt neue Aufgaben und Herausforderungen. Besonders schön ist es für mich, Menschen für Edamame zu begeistern. Viele kennen das Produkt anfangs kaum und sind überrascht, wie hochwertig und vielseitig regionale Edamame sein können. Gleichzeitig zeigt genau das auch, wie wichtig mehr Aufklärung und Bewusstsein für regionale Landwirtschaft sind. Trotz aller Herausforderungen würden wir uns immer wieder für diesen Weg entscheiden, weil unsere Arbeit etwas Echtes und Sinnvolles schafft.